Johannes Röring und Christian Vedder vor der
Johannes Röring und Christian Vedder vor der "Hööke-Karte" Südlohn.

Johannes Röring besuchte die Gemeinde Südlohn. Gespräch mit Bürgermeister Christian Vedder über die laufenden und künftigen Projekte der Gemeinde.  

Der CDU-Bundestagsabgeordnete stattete in der vergangenen Woche der Gemeinde und ihrem Bürgermeister Christian Vedder einen Besuch ab. „Es ist mir wichtig mit den Bürgermeistern in Wahlkreis im Gespräch zu sein, welche Projekte vor Ort anstehen“, erklärt Johannes Röring. Man sehe sich zwar häufig auf Veranstaltungen, dort bleibe aber meist kaum Zeit, Themen intensiv zu besprechen.

Auch Christian Vedder legt Wert auf den direkten Draht zum Abgeordneten: „Es ist gut zu sehen, dass Sie als Abgeordneter in Berlin sich auch über die kommunalen Probleme und Entwicklungen informieren.“ Aktuelle Entwicklungen gibt es in Südlohn und Oeding derzeit zahlreich. So steht insbesondere der Erörterungstermin der Ortsumgehung nun an.

Aber es gebe auch noch andere „Baustellen“, wie Vedder berichtete. So müsse man sich bei der Schulentwicklung darauf einigen, wie man künftig die Umstrukturierung der Roncalli-Hauptschule in eine Sekundarschule stemmen wolle. „Unser Wunschpartner ist hier die Stadt Borken mit der Realschule in Weseke“, so Vedder. Jedoch müsse man dies noch weiter abstimmen.

Auch über das Bauen im Außenbereich und der derzeit im Bundestag diskutierten Änderungen des § 35 Baugesetzbuch tauschten Vedder und Röring sich aus. Dabei wies der Bürgermeister darauf hin, dass die freiwillige Branchenvereinbarung zwischen Kommunen und Landwirtschaft erst kürzlich im Rat verabschiedet wurde.

Ein weiteres wichtiges Thema für die Zukunft der Gemeinden im Westmünsterland ist aus Sicht von Johannes Röring die Entwicklung der Ortskerne. „Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und der größeren Mobilität von jungen Menschen müssen die Kommunen dafür sorgen, dass ihre im Ortskern liegenden Wohngebiete, aber auch die Geschäfte in den Zentren, attraktiv bleiben“, so Röring. Dieser Meinung schloss sich Vedder an und stellte für Südlohn fest, dass die Gemeinde ebenfalls ein Interesse daran habe, die Ortskerne weiter aufzuwerten und dies notfalls auch über Erwerb von Immobilien und erneute Überplanung planerisch realisieren müsse.

Resümierend stellte Röring zum Schluss fest: „Viel getan, viel zu tun.“

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