Seit Anfang des Jahres sitzt Johannes Röring MdB als einer der deutschen Vertretern im Europarat

 

 

Seit einigen Monaten wird dem Vredener Bundestagsabgeordnete Johannes Röring die Ehre zuteil, eines der vom Deutschen Bundestag entsandten Mitglieder des Europarates zu sein. Eine Institution, die wenig öffentlichkeitswirksam arbeitet, aber seit 1947 als Forum für Debatten über allgemeine europäische Fragen einen wichtigen Beitrag insbesondere zur Förderung von wirtschaftlichem und sozialem Fortschritt in Europa leistet.

Dabei wird der Europarat oft mit dem Europäischen Rat oder dem Rat der Europäischen Union verwechselt, zumal sie neben dem ähnlichen Namen unter anderem auch dieselbe Flagge und dieselbe Hymne teilen. Der Europarat ist institutionell aber nicht mit der Europäischen Union verbunden und umfasst mit seinen derzeit 47 Mitgliedern (u.a. Russland, Serbien und Kroatien) auch eine wesentlich größere Staatengemeinschaft als die Europäische Union.

Die 318 Mitglieder der Parlamentarischen Versammlung des Europarates und ihre 318 Stellvertreter werden von den nationalen Parlamenten aus ihren eigenen Reihen heraus gewählt oder benannt. Die Zahl der Vertreter der Mitgliedsländer, zwischen 2 und 18, hängt dabei von der jeweiligen Bevölkerungszahl ab und wird in jedem Mitgliedsland dem Kräfteverhältnis im nationalen Parlament entsprechend besetzt.

„Für mich kam die Frage, ob ich im Europarat arbeiten wolle zwar überraschend, aber sie fügt sich gut in meine Aufgaben als Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Erneuerbare Energien, Agrarpolitik und Welternährung im Deutschen Bundestag ein, da dies nicht nur nationale, sondern auch internationale Themen sind“, erklärt Johannes Röring seine Reaktion auf seine Benennung.

In der Versammlung, die vierteljährlich eine einwöchige Plenarsitzung in Straßburg abhält, ist Röring Mitglied im Gleichstellungsausschuss und im Ausschuss für Landwirtschaft und regionale Angelegenheiten. „Es ist eine wahnsinnig interessante und befruchtende Erfahrung, sich mit den Kolleginnen und Kollegen aus anderen Parlamenten auszutauschen und auch gemeinsam Projekte und Ideen auf den Weg zu bringen“, beschreibt Röring seine Erfahrungen aus den ersten drei Arbeitswochen in diesem Jahr in Straßburg, denen in den nächsten Jahren sicherlich noch viele weitere folgen werden.

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