Internet-Breitbandzugang ist Zukunft des ländlichen Raums

Johannes Röring MdB und Frank Richter besuchen Firma Netgo in Borken

Patrick Kruse und Benedikt Kisner, beide Geschäftsführer der Borkener Firma NETGO GmbH durften sich schon 2010 darüber freuen, von der Oskar-Patzelt-Stiftung für das Finale des „Großer Preis des Mittelstandes“ nominiert zu sein. „Vor dem Hintergrund, dass die Firma erst 2007 gegründet wurde, ist dies als sehr großer Erfolg zu bewerten“, meint Johannes Röring. Grund genug für den CDU-Bundestagsabgeordneten zusammen mit dem Borkener CDU-Fraktionsvorsitzenden Frank Richter die Firma Netgo zu besuchen, um persönlich zum Erfolg zu gratulieren und sich das Unternehmen anzusehen.

Aber nicht nur durch die gute Platzierung beim Mittelstandspreis wird der Erfolg des Borkener IT- Dienstleisters deutlich. Mittlerweile über 40, größtenteils überdurchschnittlich qualifizierte Mitarbeiter arbeiten für die Untergruppe, zu der auch die Beratungsfirmen für Sicherheitstechnik und IT-Sicherheit „Reseco“ und „Sila Consulting“ gehören. Zudem hat man gerade 2010 die neue Firmenzentrale am ehemaligen Kasernengelände in Borken bezogen. „Es ist schon beeindruckend, was hier entstanden ist“, so Johannes Röring MdB bei seinem Besuch, dem sich nach einer Führung durch die Firma Gespräch mit den Geschäftsführern  Patrick Kruse und Benedikt Kisner anschloss.

Zentrales Thema der Diskussion war dabei die Breitbandversorgung im ländlichen Raum. „Wir wollen langfristig den Glasfaseranschluss für jeden Haushalt“, so Röring. Auch die CDU/CSU-Bundestagsfraktion habe sich dafür ausgesprochen, zunächst bis zum Jahr 2014 rund 75 Prozent der Haushalte mit einem Anschluss von mindestens  50 Megabit und damit an eine leistungsfähige Breitbandversorgung als unverzichtbarem Bestandteil der Daseinsvorsorge  anzuschließen. 

Dies kann nach Meinung von Röring aber nur ein Zwischenziel sein. Es gehe bei der Glasfaserverbindung auch um die Zukunft qualifizierter Arbeitsplätze im ländlichen Raum, so Röring weiter. „Alle Versuche, vor allem der Ballungsräume, uns mit einer Versorgung über Satelliten-Technik oder anderer kabelloser-Lösungen von einer konkurrenzfähigen Datenleitung fernzuhalten, werden wir nicht akzeptieren. Wir wollen für den ländlichen Raum die gleiche Datenleistung und Geschwindigkeit wie in den Ballungszentren und wir erwarten, dass auch die Ballungsräume sich an der Finanzierung beteiligen.“ erklärte Röring.  

Vor dem Hintergrund eines stetig wachsenden IT-Potentials in der Wirtschaft begrüßte Röring die Vorreiterrolle des Kreises Borken und seiner Kommunen: „Durch die Breitbandinitiative des Kreises zur Verlegung von Leerrohren und damit dem Start zum Aufbau eines Breitbandnetzes sichern wir künftige Jobchancen junger und gut ausgebildeter Menschen im Kreis Borken auch in Bereichen wie Heimarbeitsplätzen.“

Hierbei sehen Röring und Richter in der Firma Netgo ein positives Beispiel. „Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, werden wir noch mehr so positive Beispiele wie die Firma Netgo finden,“ ist sich Röring sicher, daher gelte es weiter, an den besten Rahmenbedingungen für die Unternehmen zu arbeiten.

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