„Energiemix intelligent gestalten“

Johannes Röring MdB referiert bei CDU Münster zum Thema „Wie schnell können Stromnetze wachsen?“

Der Ausbau erneuerbarer Energien ist mittlerweile unumstritten und wird von allen politischen Parteien gefordert. Aber wie schnell können Stromnetze wachsen?

Zu dieser Frage und den daran anknüpfenden Themen diskutierte der Vredener CDU Bundestagsabgeordnete Johannes Röring auf Einladung der CDU Münster in der Reihe „Politik direkt“ am 4. Mai  in Münster-Sprakel. Röring ist Mitglied im Agrarausschuss für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion und einer der führenden Experten für Landwirtschafts-, Umwelt-, Energiepolitik innerhalb der CDU. 

Vor dem Hintergrund der Ereignisse um die Kernenergie stellte sich Johannes Röring MdB, unter Moderation des Sprakeler CDU-Vorsitzenden Ludger Janning, dabei auch durchaus kritischen Fragen der anwesenden CDU-Mitglieder. Themen waren neben dem Ausstieg aus der Kernenergie auch die Möglichkeiten des Ausbaus erneuerbarer Energien und deren realistische Entwicklung.

Röring plädierte in seinem Vortrag dafür, einen intelligenten Energiemix aus konventionellen Energieträgern, aber auch einen stetig wachsenden Anteil erneuerbarer Energien anzustreben. „Sicher ist es wünschenswert, unseren Bedarf an Energie zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen zu speisen, aber bis das möglich ist, benötigen wir noch Zeit“, formulierte Röring die Ziele der CDU. „Wir haben aber auch für Deutschland als Industrieland Verantwortung und müssen daher eine gewisse Grundlast an Energie, die auch bezahlbar sein muss, stetig bereithalten“, so der Abgeordnete weiter.   

In der Frage der Energieerzeugung aus agrarischen Rohstoffen ist nach Meinung des Agrarexperten sowohl die Versorgung mit einer ausreichenden Menge an Nahrungs- und Futtermitteln inklusive des Exportes in weniger ertragreiche Länder, als auch die energetische Verwertung der Biomasse möglich. „Jedoch müssen wir hier weiter an der Effizienz auf der Fläche arbeiten“, so Röring. Jedoch habe für ihn im Zweifel der „Teller“ Vorrang vor dem „Tank“. 

Nach dem Vortrag stand Röring den rund 30 anwesenden Gästen noch für eine ausgiebige Diskussion zur Verfügung. 

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