Schule mit Europaschwerpunkt bietet tolles Angebot

Johannes Röring MdB besucht im Rahmen der Europawoche Mariengymnasium in Bocholt

Im Rahmen der Europawoche besuchte Johannes Röring MdB nun auch das Mariengymnasium in Bocholt, welches als Europaschule einen besonderen Schwerpunkt auf den  Bereich Sprachen legt. Diese Tatsache hob Schulleiter Wilfried Flüchter im Gespräch mit Johannes Röring auch besonders hervor. Die Möglichkeiten besondere Sprachkompetenzen mit einem „CertiLingua“ Zertifikat zu erwerben oder im Rahmen von „Komenius“ Projekten an deutschen und europäischen Wettbewerben teilzunehmen, werde seit vielen Jahren in Bocholt erfolgreich praktiziert.

Dem stimmte auch Sven Volmering, Europabeauftragter des Mariengymnasiums, zu und betonte, dass auch von den Schülern dabei ein erhöhter Einsatz gefordert sei, da sich nicht alle Projekte im Lehrplan unterbringen ließen, so dass dafür Freizeit geopfert werden müsse. Röring zeigte sich von dem breiten Angebot und der Leidenschaft, mit der das Kollegium diese unterstütze, sehr beeindruckt. Nach dem Gespräch mit Schulleiter Flüchter, nahm Sven Volmering den Bundestagsabgeordneten mit in die Klasse 9 a sowie in seinen Leistungskurs Politik.

In der Mittelstufe interessierten sich die Schülerinnen und Schüler vor allem für die Flüchtlingsproblematik um die Insel Lampedusa und wollten von Röring wissen, ob Europa und Deutschland mehr Flüchtlinge aufnehmen sollten. Röring bezeichnete es als Pflicht Europas, humanitäre Hilfe zu leisten und politisch verfolgten Menschen Schutz zu gewähren. „Dennoch bin ich auch der Meinung, dass wir die Probleme von Wirtschaftsflüchtlingen nicht in Europa, sondern nur in ihren Heimatländern lösen können“, so der CDU-Parlamentarier. Man müsse den Menschen dafür eine Perspektive bieten, was nur über politische Stabilität und größeren wirtschaftlichen Erfolg geschehen könne, führte Röring weiter aus.

Auch die Energiepolitik und die Frage eines Atomausstiegs nach dem Unglück in Fukushima interessierten viele Schüler vor dem Hintergrund einer möglichen Meinungsänderung der Bundesregierung in dieser Frage. „Ich sehe hier keine „Kehrtwende“, so Röring. „Wir haben im Energiekonzept der Regierung schon vor Fukushima den Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen und auf 36 von 38 Seiten des Konzeptes beschrieben, wie wir erneuerbare Energieformen ausbauen wollen.

Bevor die rund 45-minütige Diskussion endete, sprachen die Schülerinnen und Schüler mit der Frage nach der Euro-Krise ein weiteres hochaktuelles Thema an. Röring äußerte hier, dass man aus seiner Sicht Griechenland nicht aus der Währungsunion ausschließen könne, da dies den Euro weiter gefährde. Vielmehr seien nun in Griechenland harte Einschnitte nötig.

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