„Wie bekommen wir Kind und Beruf unter einen Hut? Warum wird unser Mais in Energie umgewandelt, wenn andernorts Menschen Hunger leiden? Und wann kehrt im Euro-Raum endlich wieder Ruhe ein?“ Diese und andere Fragen haben 50 Gäste  aus Bocholt und Vreden im Bundestag diskutiert. Rede und Antwort stand ihnen der  CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Röring.


Auf Einladung von Johannes Röring die Gäste für vier Tage die Bundeshauptstadt Berlin. Dass in Berlin, die Geschichte noch sehr lebendig ist, konnte die Gruppe bei einer Standrundfahrt und vor allem bei einem Besuch des ehemaligen zentralen Stasi – Untersuchungsgefängnisses Hohenschönhausen erfahren.  Ein ehemaliger Häftling für die Gäste durch das Gefängnis, in das Honecker und Mielke viele Oppositionelle sperrten.

 

Die Gästen blickten intensiv hinter die Kulissen der Bundespolitik. Ein Höhepunkt der Fahrt war der Besuch einer Bundestagsdebatte im Reichstag.  Im Plenum wurde zu dem Zeitpunkt der Bundeshaushalt beraten. Bundesarbeitsministerin von der Leyen und die Opposition debattierten den Einzelplan Arbeit und Soziales, welcher den größten Einzelplan darstellt. Im Anschluss diskutierte die Gruppe mit ihrem Bundestagsabgeordneten Johannes Röring. Neben persönlichen Fragen wurden auch politische Themen debattiert. So standen insbesondere energie- und sozialpolitische Themen zur Debatte. Beim abendlichen Bier mit ihrem Abgeordneten setzten die Gäste in munterer Runde das Gespräch mit Johannes Röring fort.  Im Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz stand auf dem Programm informierten sich die Gäste am Freitagmorgen über die aktuellen Schwerpunkte der Landwirtschafts- und Verbraucherpolitik. Johannes Röring: „Mir ist es wichtig, dass die Menschen aus meinem Wahlkreis auch mal einen lebendigen Eindruck vom Politikbetrieb in Berlin bekommen. Es freut mich sehr, dass es so ein großes Interesse an meiner Abgeordnetentätigkeit gibt.“

 

Bei einer Führung durch die Gedenkstätten und Museen des früheren Konzentrationslagers und späteren sowjetischen Speziallagers Sachsenhausen riefen sich die Besucher noch einmal sehr dunkle Kapitel der Geschichte in Erinnerung.  An dem Ort, an dem während des „Dritten Reichs” Zehntausende durch Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit und Misshandlungen umkamen oder Opfer von systematischen Vernichtungsaktionen der SS wurden, informierten sich die Westmünsterländer  über die wichtigsten Einrichtungen des nationalsozialistischen Verfolgungs- und Terrorapparats. Der Besuch des ehemaligen KZ hat die Teilnehmer sehr bewegt. Deutlich wurde die europäische Dimension der NS-Schreckensherrschaft dort gezeigt und beim Verlassen der Gedenkstätte empfanden  die Besucher um so größeren Ansporn, sich politisch zu engagieren und auf diese Weise  die Demokratie zu fördern.


Nach oben