Mit einem „Berlin-Tag“ feierten unter der Reichstagskuppel die rund 350 jungen Amerikaner, die gerade für ein Jahr mit dem Austauschprogramm in Deutschland weilen, das 30-jährige Bestehen des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP).


Mit dabei waren auch vier Schülerinnen, die bei Gastfamilien im Kreis Borken leben. Für Adriana Lorenzini (Vreden), Katy Laser (Velen), Erika Alcantar (Stadtlohn) und Emily Epps-Dawson (Vreden) hat der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Johannes Röring (CDU) die Patenschaft übernommen.

1983 wurde das PPP aus Anlass des 300. Jahrestages der ersten Einwanderung deutscher Siedler nach Amerika gegründet. Seitdem haben viele junge Schülerinnen und Schüler sowie Berufstätige aus Deutschland die USA besucht sowie umgekehrt.

Bei der Feierstunde sprach auch Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert zu den jungen Gästen aus den USA. Im Anschluss diskutierten die amerikanischen Stipendiaten, welche sich als Kenner des politischen Systems Deutschlands erwiesen, mit Vertretern aller Bundestagsfraktionen und mit US-Botschafter John B. Emerson.

Auch Johannes Röring ließ es sich nicht nehmen, seine amerikanischen "Patenkinder" zu begrüßen. Die Gastschülerinnen zeigten sich im Gespräch mit Röring an den aktuellen Fragen der Europapolitik sehr interessiert. Röring: „Ich freue mich, dass offensichtlich bei jungen Amerikanern, das Interesse an Deutschland so groß ist. Auch wenn die deutsch-amerikanischen Beziehungen derzeit etwas turbulent sind, ist mir angesichts der interessierten jungen Leute auf beiden Seiten des Atlantiks um die Freundschaft zwischen beiden Ländern nicht bange.“

Ein Höhepunkt des Berlin-Aufenthalts der amerikanischen Schülerinnen war zweifelsohne der Besuch der Feierstunde anlässlich des

65. Jahrestages der Verkündung des Grundgesetzes in Gegenwart von Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.


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