Röring engagiert sich für das Lesen

Bundestagsabgeordneter und Bürgermeister beim bundesweiten Vorlesetag in der Michaelschule

Foto: Hubert Konert
Foto: Hubert Konert
Der zwölfte bundesweite Vorlesetag der Stiftung Lesen ist offiziell am 20. November. Schon etwas früher war der CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Röring am Mittwoch in der Michaelschule zu Gast und hat dem dritten Jahrgang aus dem Buch „Die Olchis sind da“ von Erhard Dietl vorgelesen. Die 45 Drittklässler hörten dem Gast beim Vorlesen im Musikraum aufmerksam zu.

Wahlkreismitarbeiterin Heike Wischemann hatte dem Politiker den Vorlese-Tipp für die Grundschule in Groß Reken gegeben. 1990 erschien das Erstlese-Buch "Die Olchis sind da". Die Figuren sind bei Jungen und Mädchen gleichermaßen beliebt. Denn sie rülpsen, essen Müll und tun am liebsten gar nichts. "Die Olchis" tragen zu den hohen Ausleihzahlen in den heimischen Büchereien bei.

"Seit zehn Jahren gehe ich an diesem Tag als Vorleser in Kindergärten und Schulen und begeistere für das Lesen", sagte Röring in der Michaelschule der BZ. Das sei ihm ein "wichtiges Anliegen". In jungen Jahren hat Röring alle Bücher von Karl May verschlungen. Die gab es in der kleinen Bücherei in Ellewick. Manchmal seien die Abenteuerromane für ihn aber auch Ersatz für das Schulbuch gewesen, bekannte er. "Wenn meine Mutter ins Zimmer kam, wanderte das Karl-May-Buch unters Kopfkissen und das Latein-Buch nach oben", erinnerte sich der Politiker schmunzelnd. Heute liest der Bundestagsabgeordnete im Urlaub am liebsten gesellschaftskritische Bücher, aber auch unterhaltende Kost zur Entspannung.

Auch Rekens Bürgermeister Manuel Deitert war als Vorleser am Mittwochmorgen in die Grundschule an der Schulstraße gekommen. Er las Viertklässlern in der Offenen Ganztagsschule (OGS) aus dem Buch "Ein Sams zu viel" von Paul Maar vor.

Die Lesekompetenz soll gefördert und Bildungschancen eröffnet werden, so die Initiatoren des Vorlesetags.

Nach oben