Über 300 Besucher beim Landwirtschafts-Kongress der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

 „Landwirtschaft in Deutschland – Wege in die Zukunft“: Zu diesem Thema lud die CDU/CSU-Bundestagsfraktion zum Kongress in ihren Fraktionssitzungssaal. Johannes Röring moderierte die erste Podiumsdiskussion der Veranstaltung.

Es sind schwierige ökonomische Zeiten für zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe, insbesondere in der Schweine- und Milchviehhaltung. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion lud ein, um über mögliche Wege aus der Krise zu diskutieren.

Dass das Thema Landwirtschaft bewegt, zeigte die große Resonanz: Der Fraktionssitzungssaal platzte aus allen Nähten – gut, dass die Organisatoren eine Liveübertragung in den Vorraum organisiert hatten, für diejenigen, die drinnen keinen Platz fanden. 
 
Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, betonte in seiner Begrüßung die Wichtigkeit der Themenbereiche Landwirtschaft und Ernährung für die Union. CDU und CSU stünden hinter der heimischen Landwirtschaft und ihrer Leistungsfähigkeit, hochwertige, vielfältige, bezahlbare und jederzeit verfügbare Produkte zu erzeugen. Gemeinsam müssten Wege gefunden werden, um die derzeit schwierige wirtschaftliche Situation vieler Betriebe zu überstehen: „Wir wollen, dass Familienbetriebe auch in Zukunft erhalten bleiben“, so der Fraktionsvorsitzende.
 
Im Anschluss an die Einführung von CDU-Agrarsprecher Franz-Josef Holzenkamp und ein Impulsreferat von Bundesminister Christian Schmidt begrüßte Johannes Röring als Moderator hochkarätige Gesprächsgäste auf der Bühne.
 
Zum Thema „Zwischen Satthaben und Sattmachen – wirtschaftliche und politische Herausforderungen für die Landwirtschaft der Zukunft“ diskutierte er mit Carl-Albrecht Bartmer (DLG), Prof. Harald Grethe (HU Berlin), Jan Plagge (Bioland) und Joachim Rukwied (DBV). 
 
Ein Licht am Ende des Tunnels sehen derzeit weder Bauernpräsident Rukwied noch DLG-Präsident Bartmer, denn es sei damit zu rechnen, dass die schwierige ökonomische Lage zahlreicher Betriebe noch weiter anhalte. Hierfür erhoffe man sich Unterstützung seitens der Politik, um die Liquidität der Betriebe aufrecht zu erhalten. Beide betonten die Gesprächs- und Dialogbereitschaft der Branche, um Verbrauchererwartungen noch besser gerecht zu werden.

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