MdB Johannes Röring und Bürgermeister Helmut Könning besuchen Maschinenfabrik Kemper

Gut gerüstet am Standort Stadtlohn

Beim Rundgang über das Produktionsgelände (v.l.n.r.): Michael Moormann, Günter Wewers, Johannes Röring, Georg Wigger, Cliff Kalmbach, Helmut Könning
Beim Rundgang über das Produktionsgelände (v.l.n.r.): Michael Moormann, Günter Wewers, Johannes Röring, Georg Wigger, Cliff Kalmbach, Helmut Könning
Am Donnerstag war der Vredener Bundestagsabgeordnete Johannes Röring zu Gast bei der Maschinenfabrik Kemper in Stadtlohn. Gemeinsam mit dem Bürgermeister von Stadtlohn Helmut Könning, dem Ersten Beigeordneten Günter Wewers und der Wahlkreismitarbeiterin Heike Wermer konnte er sich vor Ort von der Innovationskraft des Unternehmens Kemper überzeugen. 

Nach einer kurzen Unternehmenspräsentation und einem Rundgang durch die Produktion zeigten sich die Besucher beeindruckt von den Veränderungen seit dem letzten Besuch vor einigen Jahren. „Ich sehe, man muss öfter zu Kemper kommen“, so Röring. „Die getätigten Investitionen in Gebäude und neue Maschinen am Standort zeigen, dass Kemper gut für die Zukunft gerüstet ist.“ Bürgermeister Könning fand ebenfalls Worte des Lobes: „Kemper ist mit seiner Ertragskraft und entsprechenden Gewerbesteuer-Einnahmen ein sehr wichtiges Unternehmen für die Gemeinde und gilt in der Region als verlässlicher und attraktiver Arbeitgeber.“

Marketing- und Verkaufsleiter Georg Wigger sowie Controller Michael Moormann von Kemper nahmen dieses Lob gerne an und erwiderten: „Es ist wichtig, dass Politiker mit entsprechendem Fachwissen wie Johannes Röring die Interessen der Landwirte, Lohnunternehmer und landtechnischen Arbeitgeber gut vertreten können.“
 
Was die Investitionen in den letzten Jahren bei Kemper betrifft, konnten Moormann und Cliff Kalmbach (Leiter Instandhaltung) bei einem Fabrikrundgang auf erhebliche Investitionen in den vergangenen Jahren verweisen. In den letzten drei Jahren wurden ca. elf Millionen Euro in Maschinen, Gebäude, Infrastruktur und Produkt-Neuentwicklung investiert.
 
Weitere Gesprächsthemen bei dem Besuch waren die derzeitigen Sorgen der Landwirte über den Preisverfall bei ihren Produkten. Insbesondere Milchviehhalter sind kaum noch in der Lage, Erträge zu erwirtschaften. Wigger: „Bis jetzt sind wir bei Kemper noch nicht von Rückgängen bei den Maschinenverkäufen betroffen, da diese in der Regel nicht von den Landwirten selbst, sondern von den Lohnunternehmern angeschafft werden“. Es sei aber klar, dass bei länger anhaltendem Preisdruck die ganze Branche mit Einbußen rechnen müsse.
Einig waren sich alle Teilnehmer, dass die Politik nicht wieder zu einer Mengenregulierung zurückkehren dürfe. Röring forderte stattdessen andere kluge Maßnahmen, damit der derzeitige Druck auf dem Markt verringert werden könne und Landwirte zwischenzeitlich durch flexiblere Lösungen bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen unterstützt werden können. Dazu gebe es derzeit konkrete Gespräche in Berlin.
 

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