Union bleibt der Anwalt der Landwirte und der ländlichen Räume

Auch Vertreter der Agrarwirtschaft aus dem Westmünsterland nehmen am Kongress „Ländliche Räume“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion teil


„Deutschland braucht starke ländliche Räume.“ Diese Kernaussage stand im Mittelpunkt des Kongresses der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit dem Titel "Zukunft der ländlichen Räume: Leben-Arbeit-Umwelt". Über 300 Vertreter von Verbänden, Organisationen, der Wissenschaft, Repräsentanten einzelner Unternehmen sowie Minister nahmen an dem Termin teil.
Darunter war auch eine fünfköpfige Delegation aus dem Westmünsterland, die auf Einladung des  Vredener CDU-Bundestagsabgeordneten Johannes Röring gerne an der Veranstaltung teilnahm.

In vier Fachforen diskutierten Experten intensiv über die Stärken und Vorzüge der ländlichen Räume, aber auch über deren sehr spezifischen Probleme.

Johannes Röring moderierte eines dieser Foren zum Thema Flächenverbrauch und Flächenentwicklung. Sehr intensiv wurde hier über die Möglichkeiten zur Verringerung der Flächenkonkurrenz zwischen Nahrungsmittel- und Bioenergieproduktion sowie Siedlungs- und Ausgleichsflächen beraten. Der Verlust wertvoller landwirtschaftlicher Nutzfläche muss durch flexible Instrumente gestoppt werden. Nur so kann die landwirtschaftliche Produktion auf die neuen Herausforderungen einer wachsenden Weltbevölkerung und einer zunehmende Nachfrage nach regenerativer Energie reagieren. „Die Landwirtschaft ist sich ihrer Verantwortung für den Umweltschutz voll und ganz bewusst. Zur weiteren Akzeptanz der landwirtschaftlichen Tierhaltung in der Gesellschaft ist daher ein intensiver Meinungsaustausch mit der Bevölkerung notwendig, “ so Johannes Röring MdB im Anschluss an die Diskussion.

„Es ist das Hauptziel der Unionsfraktion, attraktive Lebens-, Bildungs- und Arbeitsbedingungen in ländlichen Räumen zu erhalten. Die Unionsfraktion war, ist und bleibt dabei der Anwalt der Landwirte und des ländlichen Raumes. Es muss verhindert werden, dass vor allem junge, qualifizierte Menschen aufgrund mangelnder beruflicher Perspektive aus den ländlichen Gegenden wegziehen.“

Die Breitbandstrategie der Bundesregierung ist dabei von großer Bedeutung. Die Bevölkerung ist auf eine moderne Infrastruktur und flächendeckende medizinische und soziale Versorgung angewiesen, bis hin zu wohnortnahen Bildungsangeboten. Wir haben dies in dem vom Bundestag beschlossenen Antrag „Unsere Verantwortung für die ländlichen Räume“ ebenfalls deutlich gemacht und die notwendigen Schritte hin zu einem übergreifenden Politikansatz für die ländlichen Räume definiert. Wir wollen eine gleichwertige und ausgewogene Entwicklung der ländlichen Räume mit den städtischen Gebieten.

Deutlich wurde im Kongress postuliert, dass der ländliche Raum auch eine starke Agrar- und Ernährungswirtschaft braucht. Sie ist das Rückgrat lebensfähiger ländlicher Räume. Sie garantiert eine sichere und hochwertige Versorgung mit Lebensmitteln und nachwachsenden Rohstoffen und den Erhalt der vielgestaltigen Kulturlandschaft. Wir setzen uns daher für eine marktgerechte Entwicklungsmöglichkeit unsere Agrarwirtschaft ein, etwa durch Investitionen in Forschung und Entwicklung oder durch eine Stärkung des Exports von hochwertigen deutschen Agrarprodukten.

Gute Entwicklungsmöglichkeiten sehen die Experten für Produkte aus der Region, wobei sich der Wunsch der Kunden nach mehr Regionalität auch an der Kasse wiederspiegeln muss. Regionale Produkte bzw. die regionale Vermarktung sind ein gutes Instrument, die Wertschöpfung im Lebensmittelbereich zu erhöhen. Wichtig ist dabei aber auch eine deutliche Kennzeichnung der Herkunft.

Die Zukunft der ländlichen Räume hängt aber nicht zuletzt vom sozialen Engagement der dort lebenden Menschen und von der Bereitschaft zur Innovation ab. Nur dort, wo das ehrenamtliche Engagement vor Ort stark ist, können Entscheidungsprozesse im Sinne des Subsidiaritätsprinzips „nach unten“ verlagert werden. Das Ehrenamt muss zukünftig mehr in die Entscheidungsprozesse einbezogen werden, die Eigenverantwortung muss gestärkt werden.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion sieht sich durch die überaus positive Reaktion auf den Kongress in ihren Zielen und Grundsätzen bestätigt. Wir werden diesen erfolgreichen Weg zur Sicherung der Zukunft der ländlichen Räume fortsetzen.

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