Erfolgreicher Einsatz für Feuerwehren und Hilfsdienste im Kreis Borken

Deutscher Bundestag macht Weg für Feuerwehrführerschein frei

Berlin. Nach schwierigen Verhandlungen hat sich der Deutsche Bundestag mehrheitlich für die Einführung eines "Feuerwehrführerscheins" ausgesprochen. Das teilte der Vredener CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Röring nun mit. „Wir helfen damit den vielen Ehrenamtlichen in unserem Landkreis, die bei Rettungsdiensten und technischen Hilfswerken einen wertvollen Dienst für die Allgemeinheit leisten", sagte der Abgeordnete. Die erforderlichen Änderungen seien in enger Abstimmung mit den betroffenen Verbänden und Organisationen erfolgt. Sie sehen vor, dass die Bundesländer für Einsatzfahrzeuge von 3,5 bis 4,75 t zulässigem Gesamtgewicht einen weitgehenden Gestaltungsspielraum für eigene Regelungen zum Erwerb einer Fahrberechtigung erhalten. „Damit ist der Weg frei für unbürokratische Ausbildungen und Prüfungen", erklärte Johannes Röring. Besonders wichtig sei der Union dabei, dass dies von den Organisationen intern geleistet werden dürfe. Für Einsatzfahrzeuge von 4,75 bis 7,5 t zulässigem Gesamtgewicht wird es laut Röring eine Fahrberechtigung zu wesentlich erleichterten Bedingungen geben. „Die theoretische Ausbildung und Prüfung entfällt. Ein besonderer Anreiz für das Ehrenamt besteht darin, dass diese Fahrberechtigung für Einsatzfahrzeuge nach zwei Jahren ohne weitere Prüfung in einen regulären Führerschein der Klasse C1 umgeschrieben werden kann", sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete.

Den Feuerwehren, Rettungsdiensten und technischen Hilfsdiensten fällt es durch die Einführung der neuen EU-Führerscheinklassen zunehmend schwer, genügend Nachwuchsfahrer zu finden, die Feuerwehrfahrzeuge mit einem Gewicht von über 3,5 Tonnen fahren dürfen. Die CDU/CSU- Bundestagsfraktion hatte vor diesem Hintergrund seit Längerem auf eine Ausnahmeregelung für Feuerwehren gedrängt. Röring: „Gerne hätten wir als Union den Organisationen eine noch größere Vereinfachung ermöglicht, nämlich die Erteilung einer Fahrscheinberechtigung bis 7,5 t nach einer lediglich verbandsinternen Einweisung. Diese optimale Lösung war mit der SPD leider nicht umsetzbar."

Nach oben