(v.l.:K.Schiewerling MdB, H. Lechtenberg, J. Röring MdB, H.-J. Sönnekes, Dr. C. Holtwisch
(v.l.:K.Schiewerling MdB, H. Lechtenberg, J. Röring MdB, H.-J. Sönnekes, Dr. C. Holtwisch

Johannes Röring MdB und Karl Schiewerling MdB diskutieren mit Vertretern der Senioren Union Vreden

Vreden. Auf Einladung des Vredener CDU-Bundestagsabgeordneten Johannes Röring war am gestrigen Dienstag der sozialpolitische Experte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Karl Schiewerling nach Vreden gekommen. Nach einem kurzen Bericht von Johannes Röring MdB über die Bundespolitik und die aktuelle Wirtschaftskrise, erteilte dieser seinem Kollegen Karl Schiewerling das Wort. In seinem Vortrag stellte der Abgeordnete das Thema soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Er betonte die enge Verknüpfung des „christlichen Menschenbildes“ mit dem Wertekanon der CDU, die sich im Besonderen auch im Grundgesetz widerspiegle „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ und in dem Wirtschaftskonzept der sozialen Marktwirtschaft, das von Prof. Müller-Armack in Vreden-Ellewick in den 1940er Jahren formuliert worden war. Er betonte, dass  für die Union gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise die soziale Marktwirtschaft für die Zukunftsfähigkeit des Landes stehe. Weitere wichtige Aspekte für eine Weiterentwicklung des „Sozialen“ in der Gesellschaft seien Chancengerechtigkeit, Leistungsgerechtigkeit, Teilnahmegerechtigkeit und die Generationengerechtigkeit.

Zu den aktuellen Diskussionen um das Zusammenbrechen der Finanzmärkte forderte er „klare Spielregeln für die Finanzmärkte und erwarte von den Managern „die Übernahme von Verantwortung für wirtschaftliches Handeln“.

In der anschließenden Diskussion wurde angeregt über die Zukunft des Gesundheitssystems, die unternehmerische Verantwortung von Managern, den Mindestlohn, die Globalisierung und die sich draus ergebenden Chancen und Risiken für die soziale Marktwirtschaft debattiert.

Abschließend bedankten sich die Abgeordneten für die rege Teilnahme an der Diskussion und betonten wie wichtig es Ihnen sei, im engen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zu stehen und sich über deren Sorgen und Nöten unterhalten zu können.

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