Johannes Röring MdB kritisiert geplante Rot-Rot-Grüne Koalition in Nordrhein-Westfalen

„ Linksbündnis bedroht Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft im Kreis Borken“


Berlin. Anlässlich der heute anstehenden Sondierungsgespräche über eine mögliche Regierungsbildung  zwischen der SPD, den Grünen und der Links-Partei in Nordrhein-Westfalen warnt der Bezirksverbandsvorsitzende des Westfälisch-Lippischen-Landwirtschaftsverbandes (WLV) im Münsterland und Bundestagsabgeordnete des Kreises Borken, Johannes Röring, vor den daraus resultierenden Konsequenzen für Nordrhein-Westfalen und besonders das Münsterland.

„ Die Agrarwirtschaft und der Mittelstand sind das Rückgrat der wirtschaftlichen Entwicklung in unserer Region. Die Landwirtschaft und die ihr vor- und nachgelagerten Bereiche, wie auch der Mittelstand, sind erfolgreich, weil dort selbständiges Unternehmertum, verantwortliches Handeln und ein hohes Maß an Eigeninitiative Innovationen und erfolgreiches Wirtschaften ermöglichen und der Region Arbeitsplätze garantieren.“

Johannes Röring MdB sieht eine Fortschreibung dieser Erfolgsgeschichte unter einer Rot-Rot-Grünen Regierung allerdings sehr stark gefährdet. „Ich bin zunächst entsetzt, dass man im Vorfeld einer Regierungsbildung mit seinen möglichen Koalitionspartnern über dessen „Demokratieverständnis“ reden muss. Es kann auch nicht sein, dass in einer der wirtschaftlich bedeutendsten Regionen Europas eine Regierung gebildet wird, für die Umverteilung wichtiger ist als Leistung, die Eigentum nicht respektiert, für die Unternehmer Ausbeuter sind und die für eine Verstaatlichung großer Firmen eintritt.“

Besonders die Positionen zum Thema Eigentum sieht Johannes Röring MdB, nicht nur aus Sicht der Agrarwirtschaft als dramatisch an. „Unsere Branche ist geprägt von vielen mittelständischen, familiengeführten Unternehmen, die seit Generationen weiterentwickelt werden. In der jüngsten Debatte um die Erbschaftssteuer haben sowohl die SPD, die Grünen und besonders die Linken deutlich gemacht, dass sie diesen Unternehmen am liebsten ihre wirtschaftlichen Grundlagen entziehen würden.“

Aber nicht nur als Vertreter des WLV, sondern auch in seiner Eigenschaft als Bundestagsabgeordneter, sieht sich Johannes Röring MdB in der Pflicht zu warnen. „ Als direkt gewählter Vertreter von mehr als 270.000 Menschen im Kreis Borken habe ich die große Sorge, dass die Politik eines gemeinsamen Linksbündnisses negative Konsequenzen für die Menschen im Kreis Borken hat. Für das Handwerk und den Mittelstand und die dort Beschäftigten, für die Schülerinnen und Schüler und deren Eltern mit einer drohenden Radikalreform im Schulwesen, für Eigenheim- und Grundbesitzer und letztendlich für alle, die durch Leistungsbereitschaft und Einsatz erfolgreich vorankommen wollen.“

Abschließend betont Johannes Röring MdB die Notwendigkeit stabiler politischer Rahmenbedingungen. „In derart schwierigen Zeiten, wie wir sie aktuell in Europa haben, kann es keine politischen Experimente auf dem Rücken von 16 Millionen Menschen in NRW geben.“

 

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