Johannes Röring MdB, Jens Spahn MdB und Hubert Hüppe zu Gast bei Fähre e.V. in Rhede

Zusammen mit Hubert Hüppe, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, besuchten kürzlich die beiden münsterländischen Bundestagsabgeordneten Johannes Röring und Jens Spahn, den Verein Fähre e.V. in Rhede. In dieser Einrichtung bekommen Menschen mit psychischen Erkrankungen die Gelegenheit, sich wieder ins Arbeitsleben zu integrieren und einer freiwilligen Beschäftigung nachzugehen. Dabei stand auch die Frage, ob Werkstätten für Menschen mit psychischen Erkrankungen im marktwirtschaftlichen Wettbewerb erfolgreich am Wirtschaftsleben teilnehmen können im Raum.
Dass der Spagat zwischen vermindertem Leistungsdruck, pädagogischem und sozialem Anspruch auf der einen Seite und kostenbewusster und qualitativer Fertigung auf der anderen Seite kein Widerspruch sein muss, erfuhren Röring, Spahn und Hüppe beim Rundgang durch die Produktionsstätten des Vereins. Innerhalb der Einrichtung sorgt die Firma Herbalind dafür, dass die gefertigten Produkte auch wirtschaftlich vertrieben werden. In den Rheder Produktionshallen werden Kissen, Wärmekissen, Düfte, Stofftiere und vieles Mehr durch Menschen gefertigt, die nicht ohne Unterstützung in einem Arbeitsverhältnis zurechtkommen, aber dennoch im Stande sind Beachtliches zu leisten.
Hiervon beeindruckt zeigte sich nach einem Rundgang mit den Verantwortlichen der Einrichtung auch Johannes Röring MdB: „Es ist schön zu sehen, dass die Menschen hier eine Aufgabe haben, die ihnen Spaß und Genugtuung vermittelt, die gleichzeitig auch innovativ ist und dass diese Produkte dann auch noch wettbewerbsfähig hergestellt werden.“ Dem stimmte auch  Hubert Hüppe zu und ergänzte, dass in Fragen der Förderung von Menschen mit Behinderung oder Erkrankungen nicht nur auf den sozialen Aspekt geschaut werden dürfe, sondern auch wettbewerbliche Aspekte einen guten Beitrag für die Eingliederung liefern könnten. Wie diese Idee durch politische Maßnahmen unterstützt werden kann, will Hüppe, angeregt durch den Besuch in Rhede, in der kommenden Zeit erarbeiten.

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