MdB Schiewerling (2.v.l) und MdB Röring (3.vl.) informierten sich am Westfleisch-Standort in Coesfeld über Produktion sowie Arbeitsbedingungen. Informiert wurden sie vom Westfleisch-Vorstandvorsitzenden  Dirk Niederstucke (re.), von Geschäftsführer Christ
MdB Schiewerling (2.v.l) und MdB Röring (3.vl.) informierten sich am Westfleisch-Standort in Coesfeld über Produktion sowie Arbeitsbedingungen. Informiert wurden sie vom Westfleisch-Vorstandvorsitzenden Dirk Niederstucke (re.), von Geschäftsführer Christ

Coesfeld. Bei einem Besuch informierten sich die Bundestagabgeordneten Karl Schiewerling und Johannes Röring über das Unternehmen Westfleisch an seinem Standort in Coesfeld. Das genossenschaftliche Unternehmen zählt zu den Marktführern in Deutschland.


Zum einen ging es Karl Schiewerling und Johannes Röring um die Firmenentwicklung und die Standortpolitik des Schlacht- und Zerlegebetriebes. Mit dazu gehörte natürlich ein Rundgang durch die gesamte Produktion in Coesfeld, um sich so ein Bild von einem modernen Schlachtbetrieb zu machen. Dabei standen die Arbeitsbedingungen genauso im Fokus wie auch der Tierschutz und die Lebensmittelsicherheit des Fleisches und das Thema Nachhaltigkeit-Zertifizierung, das bei dem Unternehmen einen besonderen Stellenwert eingenommen hat.

In einem intensiven Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden Dirk Niederstucke, dem Aufsichtsratsvorsitzenden Josef Lehmenkühler und mit Geschäftsführer Christian Leding ging es auch arbeitsmarktpolitische Aspekte.

Sowohl die Durchsetzung des Westfleisch-eigenen Mindestlohns bei den beauftragten Subunternehmern als auch die Problemfelder rund um Werkvertragseinsätze von Menschen aus Osteuropa wurde zwischen Firmenleitung und den Abgeordneten eingehend diskutiert. Mit dazu zählten auch die damit verbundenen besonderen Lebens- und Wohnsituationen der Werkvertrags-Mitarbeiter in der Zuständigkeit der Subunternehmen.

Von den gut 5000 Mitarbeitern von Westfleisch an den verschiedenen Standorten sind nach Firmenangaben rund 3000 per Werkvertrag über Drittfirmen im Unternehmen tätig. Ein Großteil der Belegschaft kommt dabei aus osteuropäischen Ländern.


 


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