Berlin. Die Reichstagskuppel ist mit Abstand die beliebteste Sehenswürdigkeit in Deutschland. Täglich steigen dem Bundestag mehrere Tausend Menschen auf das Dach. So fuhren auch 50 Besucher aus dem Kreis Borken mit dem Aufzug auf die Dachterrasse, um die Aussicht über Berlin zu genießen. Auf Einladung des Vredener Bundestagsabgeordneten Johannes Röring besuchten Mitarbeiter und Bewohner der Einrichtung „Haus Früchting“, Vertreter der Kolpingfamilien des Kreises Borken, der freiwilligen Feuerwehr Borken-Gemen sowie engagierte CDU-Neumitglieder für vier Tage die Bundeshauptstadt Berlin.


Bei einem Besuch im Deutschen Bundestag erläuterte Johannes Röring seinen Gästen das Tagesgeschäft eines Bundestagsabgeordneten während der Sitzungswochen in Berlin.  Aber auch an aktuellen politischen Fragen zeigten sich die Besucher sehr interessiert. Insbesondere die Schuldenkrise einiger Euroländer stand im Mittelpunkt der Diskussion. Dabei machte Johannes Röring nochmal deutlich, dass er die Vergemeinschaftung von Schulden über sogenannte Eurobonds konsequent ablehne. Im Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informierten sich die Gäste über die aktuellen Schwerpunkte der Familienpolitik.

Dass in der Hauptstadt die Geschichte noch sehr lebendig ist, konnte die Gruppe bei einer Stadtrundfahrt sowie einer Führung durch das Viertel rund um den Hackeschen Markt erfahren, wo sie auf den Spuren jüdischen Lebens in Berlin wandelten. Dieser Rundgang durch die Vergangenheit hat die Gäste ebenso beeindruckt wie der Besuch des Dokumentationszentrums zur NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide. Es wurde deutlich, dass die Nazis mit der systematischen Ermordung von jüdischen Mitbürgern der Gesellschaft in Deutschland auch ein Teil ihrer kulturellen Identität genommen haben.

Johannes Röring: „Ich freue mich sehr über das große Interesse an meiner Arbeit als Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Borken. Mir ist es sehr wichtig, dass für die Menschen transparent und nachvollziehbar ist, wie Politik in Berlin gemacht wird.“

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