Offenes Ohr für Hotel- und Gaststättenbetriebe

Vorsitzender des Tourismus-Ausschusses Klaus Brähmig zu Gast in Vreden

Von Tourismus-Angeboten in Vreden bis zu Herausforderungen und Problemen der regionalen Gastronomie erstreckte sich die Bandbreite der Themen beim Besuch von Klaus Brähmig, Vorsitzender des Tourismus-Ausschusses des Deutschen Bundestages. Auf Einladung des Vredener Bundestagsabgeordneten Johannes Röring besuchte der gebürtige Sachse die Region, um sich ein Bild von den touristischen Angeboten des Westmünsterlandes zu machen.

Nach einer mittäglichen Fahrradtour durch Velen besuchten die beiden Abgeordneten am Nachmittag Vreden, wo Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch sachkundig durch die Stadt führte und erklärte, dass derzeit viel über den Autoverkehr in der Fußgängerzone diskutiert werde. Auch Natascha Sadowski, Geschäftsführerin des Stadtmarketings, äußerte dazu die unterschiedlichen Standpunkte. Insgesamt zeigte sich Klaus Brähmig beeindruckt von der Vielfalt an Angeboten – Stiftskirche, Skulptur-Biennale, Bauernhaus-Museum, Hamaland-Museum, Scherenschnittmuseum – und begrüßte die Planungen zum Kulturhistorischen Zentrum Westmünsterland im Rahmen der Regionale 2016. Den Vertretern der Stadt riet er im Gespräch, den Markenkern Vredens stärker herauszuarbeiten.

Am Abend luden Johannes Röring und Klaus Brähmig gemeinsam mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA) zur Diskussion „Mehrwertsteuerkürzung oder Bettenmaut? - Was können Gastronomie und Hotellerie von der Politik erwarten?“ ins Hotel Kloppendiek in Zwillbrock. Hier äußerte sich Ralf Siebelt, Vizepräsident des DEHOGA-Bezirksverbandes Westfalen, deutlich gegenüber der Politik und wünschte sich mehr Verbindlichkeit bei politischen Entscheidungen: „Wir brauchen mehr Planungssicherheit.“

Auch die Themen Minijob, Mindestlohn, Urheberrecht, Nichtraucherschutzgesetz und das EEG wurden im Hinblick auf die Hotels und Gaststättenbetriebe diskutiert. Röring betonte zum Abschluss, wie wichtig die Verbandsarbeit sei: „Ihr Job ist es, Dinge anzusprechen und anzustoßen. Dann muss die Politik abwägen: Was bekommen wir hin und was ist nicht möglich?“

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