Johannes Röring beantwortete Schülerfragen

Bundestagsabgeordneter übergab der St.-Sebastianschule Spiele

Foto: Frank Liebetanz
Foto: Frank Liebetanz
Einen Politiker mit Fragen durchlöchern - wer würde das nicht gerne einmal tun. Den Schülern der St.-Sebastianschule ergab sich diese einmalige Gelegenheit. Sie durften dem Bundestagsabgeordneten Johannes Röring allerlei Fragen stellen, die er auch alle beantwortete.

Spontan hat sich Johannes Röring, Bundestagsabgeordneter aus Vreden, am Montag in der St.-Sebastianschule den Fragen der Klasse 4 c und Vertretern des vierten Jahrgangs im Schülerparlament gestellt. Röring war nach Raesfeld gekommen, um der Schule Spiele zu übergeben.

Der Vredener erklärte sich bereit, die Fragen der Viertklässler zu beantworten. Als erstes wollte ein Mädchen wissen, ob er Angela Merkel persönlich kenne. „Ich treffe Angela Merkel morgen bei unserer Fraktionssitzung“, berichtete Röring. Dann werde es sicher um die Nachrichtendienste gehen.
 
Politik ist anstrengend

Ein Junge wollte wissen, ob der Parlamentarier einen Dienstwagen habe, ein anderer, ob ihn jemand bewache. Beides verneinte der Vredener. Es gebe in Berlin einen Fahrdienst, und Sicherheitsbeamte seien erst ab Ministerrang vorgesehen.

Ein Mädchen fragte, wie Röring seinen Job finde. „Sehr anstrengend, weil ich viel Verantwortung trage“, sagte Röring. Er sprach über den brüchigen Frieden in der Ukraine, aber auch über die Situation im Nahen Osten und in Afrika. Ob er genug Zeit für seine Familie habe, lautete eine andere Frage. Da müsse er aufpassen, sagte der Politiker. Es sei nicht gut, wenn seine Frau ihn mehr in der Zeitung sehe als zu Hause. Und verdient er viel? Das schon, aber er habe einen Bauernhof – und weil er im Bundestag sei, müssten andere seine Arbeit machen, sagte Röring. Und er wolle, dass seine vier Kinder eine gute Ausbildung erhielten.
 
Spiele im Wert von 800 Euro übergeben

Röring hatte an der Initiative „Der Wert des Spielens“ teilgenommen, die der Verein „Mehr Zeit für Kinder“ und die Spielwaren-Industrie 2014 gestartet hatten. Dabei übergeben Abgeordnete kostenlose Spielwaren einer Einrichtung ihrer Wahl. Der Wert der Spiele lag in Raesfeld bei rund 800 Euro. Die St.-Sebastianschule hatte sich der Politiker ausgesucht, weil er die Arbeit in den Naturwissenschaften dort schätzt. Die Kinder freuten sich sehr über die Spiele, Wetterstationen und Experimentierkästen. Schulleiter Thomas Schlüter berichtete von der Reihe „Forschen und experimentieren“, bei der unter anderem erstmals Entlass-Kinder aus den Kitas am „Forschertag“ teilnahmen.

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