Drei junge US-Amerikaner zum Abschluss des Austauschjahres zu Besuch

MdB Johannes Röring setzt sich für interkulturellen Austausch ein

Madison Clara Wieczorek (Stadtlohn), MdB Johannes Röring, Jonathan Gutmann (Bocholt) und Manuel Feigl (Stadtlohn)
Madison Clara Wieczorek (Stadtlohn), MdB Johannes Röring, Jonathan Gutmann (Bocholt) und Manuel Feigl (Stadtlohn)
Für 350 US-amerikanische Stipendiatinnen und Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) geht in Kürze ein aufregendes Austauschjahr zu Ende, darunter drei Jugendliche, die Familienmitglieder auf Zeit im Kreis Borken geworden sind. 

So nimmt Jonathan Gutmann bald Abschied von Familie Schultze aus Bocholt, Manuel Feigl von Familie Brockherde aus Stadtlohn und Madison Clara Wieczorek von Familie Pieper, ebenfalls aus Stadtlohn.

Doch bevor die drei jungen US-Amerikaner die Heimreise antreten, stand zum Ende ihres Aufenthalts als Highlight der „Berlin-Tag“ an. Die Jugendlichen waren vergangene Woche zu Gast in der US-Botschaft und im Bundestag und haben „ihren“ Paten besucht, den Vredener Bundestagsabgeordneten Johannes Röring.
 
Der Besuch in Berlin bildete den krönenden Abschluss eines spannenden Austauschjahres in Deutschland. Das Parlamentarische Patenschafts-Programm fördert bereits seit über 30 Jahren den transatlantischen Austausch. Alle Teilnehmenden haben eine/n Bundestagabgeordnete/n als „Paten“, zeitgleich verbringen die deutschen Stipendiatinnen und Stipendiaten ein Jahr in den USA. 
 
Der Vredener Bundestagsabgeordnete Johannes Röring zeigt sich begeistert: „Das PPP lebt von den jungen Menschen, die als ‚Junior-Botschafter‘ ihres Landes hautnah eine andere Kultur erleben und gleichzeitig ein Stück ihrer eigenen Kultur vermitteln. Ebenso wichtig sind die Gastfamilien in den USA und Deutschland, die für die Stipendiatinnen und Stipendiaten ihr Zuhause öffnen.“
Schon in wenigen Monaten beginnt für den nächsten PPP-Jahrgang das Abenteuer Austausch. Deshalb unterstützt Röring die gemeinnützige Austauschorganisation Experiment e.V. jetzt dabei, neugierige und weltoffene Gastfamilien zu finden, die ab Anfang September eine/n US-amerikanische/n Schüler/in bei sich aufnehmen. „Jeder kann Gastfamilie werden, egal ob Alleinerziehende oder kinderlose Paare. Wichtig ist vor allem die Bereitschaft, den Gast als ‚Familienmitglied auf Zeit‘ aufzunehmen – mit allen Rechten und Pflichten. Der interkulturelle Austausch ist für alle Beteiligten eine aufregende Zeit und ein unvergessliches Erlebnis“, so Röring.
 
Wer Interesse hat, Gastfamilie zu werden, kann sich direkt an die Bundesgeschäftsstelle von Experiment e.V. in Bonn wenden. Ansprechpartner ist Matthias Lichan (Tel.: 0228/95722-21, Mail: lichan@experiment-ev.de). Wer sich als Schüler/in für ein PPP-Austauschjahr in den USA bewerben möchte, wendet sich an Sabine Stedtfeld (Tel.: 0228/95722-15, stedtfeld@experiment-ev.de). Weitere Informationen zum Parlamentarischen Patenschafts-Programm gibt es auf www.bundestag.de/ppp und www.experiment-ev.de.

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