Stellungnahme zur Berichterstattung von „Panorama“ am 22.09.2016

 

Am vergangenen Freitag (23.09.2016) hat Johannes Röring alle interessierten Pressevertreter auf den Hof seiner Familie eingeladen, zu den Vorwürfen ausführlich Stellung genommen und den Journalisten Einblick in die Ställe gegeben.

Ein Video zum Pressegespräch finden Sie hier:

https://www.youtube.com/watch?v=k9SzE-Ritf8


Stellungnahme von Johannes Röring:

Am vergangenen Donnerstagabend (15.09.2016) wurden von einem NDR-Journalisten Bilder übersendet, die im Jahr 2015 in Ställen der Röring GbR in Vreden aufgenommen worden sein und angeblich tierschutzrechtliche Verstöße dokumentieren sollen. Die Urheberschaft und das Zustandekommen der Bilder wurden nicht näher erläutert.

An der Röring GbR bin ich zu 25% beteiligt, 75% gehören meinem Sohn Christian, der alleiniger Geschäftsführer der GbR ist und die Tiere betreut.
 
Direkt am nächsten Morgen habe ich mich mit der landwirtschaftlichen Prüfstelle QS (Qualität und Sicherheit GmbH) in Verbindung gesetzt und um ein schnellstmögliches Sonder-Audit (Betriebsprüfung) gebeten. Dieses wurde, wie in den vergangenen Jahren, bestanden. 
 
Die vom NDR-Journalisten übersendeten Bilder wurden dem Hoftierarzt vorgelegt, der seit über zehn Jahren die Tierbestände betreut. Von ihm wie vom Geschäftsführer Christian Röring liegen eidesstattliche Versicherungen vor, dass auf den übersendeten Aufnahmen keinerlei Tierschutzverstöße zu sehen sind. Die ausführliche Stellungnahme zu allen Bildern wurde dem Journalisten am 21.09.2016 übermittelt und darauf hingewiesen, dass eine Veröffentlichung rechtswidrig ist.
 
Immer wieder verschaffen sich so genannte „Tierrechtler“ widerrechtlich Zutritt zu landwirtschaftlichen Betrieben. Ziel dieser Personen ist es, die Nutztierhaltung in Gänze zu diskreditieren. Den Schaden haben die Familien, die psychisch mit dieser Verletzung ihrer Privatsphäre klarkommen müssen. Neben dem widerrechtlichen Zutritt zum Stall meines Sohnes kam es bundesweit noch zu weiteren Aktionen gegen andere Funktionsträger der Nutztierhaltung. Die Tatsache, dass die Bilder mit angeblichen Tierschutzverstößen erst eineinhalb Jahre später instrumentalisiert werden, zeigt, dass es den Aktivisten nicht um Tierschutz, sondern um eine Kampagne geht. Ein angeblicher Tierschutzverstoß hätte sofort zur Anzeige gebracht werden müssen.
 
Wir nehmen aber alle Vorwürfe sehr ernst. Gleichzeitig lasse ich es nicht zu, dass meiner Familie Schaden zugefügt wird, um mich als WLV-Präsident zu diskreditieren.

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