Berufsperspektiven für Mütter mit Migrationshintergrund schaffen

Johannes Röring besucht EWIBO-Projekt "Stark im Beruf - Flucht" in Bocholt

Der Vredener CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Röring hat am Freitag das Projekt „Stark im Beruf - Flucht“ der Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft der Stadt Bocholt (EWIBO) besucht.

Mit dem Projekt sollen für Mütter mit Migrationshintergrund, durch gezielte individuelle Beratung und Unterstützung, Perspektiven in Beruf und Ausbildung geschaffen werden. Das Projekt verfolgt dabei einen systematischen Ansatz. So werden zum Beispiel Praktika und Betreuungsangebote für die Mütter vermittelt oder Hilfestellung bei der Anerkennung von ausländischen Schul- und Berufsabschlüssen geleistet. Aber auch Sprachkurse werden für die Mütter angeboten und vermittelt. „Die Sprache ist unverzichtbar, um gut und gerne bei uns zu leben“, so Röring. Ziel des Projekts ist es, die Mütter mit diesem Ansatz im Berufsleben und in die Gesellschaft zu integrieren. Im Gespräch mit Frauen, die vom Projekt profitieren, stellte sich Röring den Fragen und sprach dabei auch über die Zukunft der Flüchtlinge und über die Maßnahmen, mit der die Politik den Flüchtlingen helfen will. 

Johannes Röring: „ Wir wollen den Menschen, die in der Not zu uns kommen, eine Chance geben. Dann haben sie die Wahl bei uns zu bleiben oder wieder in ihre Heimat zurückzukehren - und mit ihrem Wissen aus Deutschland ihre Heimat wieder aufzubauen. Mit dem Projekt der EWIBO können die Mütter sowohl in Deutschland als auch in ihren Heimatländern mit einer neuen Perspektive nach vorne blicken.“
 
Das Projekt „Stark im Beruf – Flucht“  wird vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend finanziell gefördert. Das Projekt richtet sich an alle Mütter im Anerkennungsverfahren oder mit Bleibeperspektive. Das Projekt läuft seit März 2015 und wird im Dezember 2018 enden.
Weitere Informationen: http://www.starkimberuf.de/standorte/projektprofile/projektprofil-detail/?tx_ttnews[tt_news]=68
 

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