„Die CDU steht für eine Politik der Vielfalt und des Miteinanders in der Landwirtschaft“

Stadtlohn. Anlässlich der anstehenden Bundestagswahl hatten am gestrigen Montag der WLV-Kreisverband Borken und die Landfrauen aus dem Kreis Borken die Bundestagswahlkandidaten aus dem Wahlkreis Borken II. zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Moderiert von WMW-Reporter Raimund Stroick entwickelte sich eine lebhafte Diskussion zu vielen aktuell diskutierten agrarpolitischen Themen, von der Milchpolitik über die Gentechnik bis hin zur ärztlichen Versorgung auf dem Land, die von den ca. 100 interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern angesprochen wurden. Dabei konnte der Vredener CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Röring als Mitglied des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Deutschen Bundestages seine Fachkompetenz deutlich demonstrieren und sich mit klaren Aussagen von seinen politischen Kontrahenten distanzieren, die Vielfach lediglich unrealistische Versprechen oder Allgemeinplätze äußerten. Johannes Röring MdB machte in seinen Ausführungen deutlich, dass für ihn als Landwirt eine klare Linie wichtig sei. „Ich will Agrarpolitik gestalten, die für alle Bauern in unserer Region da ist. Seien es große oder kleine Betriebe, konventionell und ökologisch wirtschaftende, auf den regionalen Markt und auf die Weltmärkte orientierte Betriebe, sei es im Haupt- oder Nebenerwerb. Ich stehe für eine Politik der Vielfalt und des Miteinanders. Für mich ist klar, die Union und die Landwirtschaft gehören zusammen“.

In Anbetracht der zunehmenden Anzahl von Biogasanlagen im Kreis Borken und der damit einhergehenden Diskussion um die Nutzung der agrarischen Rohstoffe machte Röring auch deutlich, dass für ihn grundsätzlich gelte, “Nahrungsmittel nach vorn, der Teller ist immer wichtiger als der Tank“.

Auch beim Thema Milchpolitik machte er deutlich, dass er in der jetzigen Krise an der Seite der Bauern stehe und sich mit all seiner Kraft für eine bessere Situation eingesetzt hat und weiter einsetzen wird. Er betonte aber auch, mit Blick auf das Auslaufen der Milchquote im Jahr 2015, dass er keine haltlosen Versprechungen über ein Fortbestehen eines Mengenregulierungssystem machen wolle. Es sei vielmehr notwendig, die Milchbauern bei dem Weg hin zu offenen, chancenreichen Märkten von der Politik unterstützend zu begleiten.

In seinem Schlusswort betonte Johannes Röring noch einmal seine Auffassung, dass die CDU und die Landwirtschaft zusammengehören, dass es dadurch weiter gelingen könne, bäuerliches Denken in der Politik verstärkt zu verankern und auszubauen, denn an der Arbeitsmoral und dem Arbeitsethos der Landwirtschaft könnten sich viele andere Wirtschaftszeige ein positives Beispiel nehmen. Zu guter Letzt warnte er die anwesenden Gäste vor der Gefahr, die durch eine mögliche Rot-Rot-Grüne Bundesregierung, für die Landwirtschaft aber auch für das gesamte Land, entstehen könnte und warb um ein klares Votum für die CDU und ihn als Kandidaten, mit dem Ziel eine starke, bürgerliche, unionsgeführte Bundesregierung in den kommenden vier Jahren zu erhalten.

Nach oben