Johannes Röring MdB hat sich zusammen mit seinen Fraktionskollegen Franz-Josef Holzenkamp MdB und Dr. Max Lehmer MdB in Berlin von dem Privatdozenten Dr. Broder Beckling vom Lehrstuhl für Landschaftsökologie der Hochschule Vechta und Dr. Werner Kratz von der FU Berlin über aktuelle Entwicklungen der Forschung im Zusammenhang mit den Potentialen der Gentechnik zum Beispiel in der Landwirtschaft informieren lassen.

Mit großem Interesse verfolgte Röring die Simulationsrechnungen der Wissenschaftler, anhand derer mögliche Risiken der Gentechnik für ein ganzes Bundesland dargestellt wurden. Berechnungen dieser Art, für Räume einer solchen Größe, hat es bundesweit vorher noch nicht gegeben und man kann somit möglicherweise neue, für die aktuelle Diskussion politisch relevante Ergebnisse erhalten.

In diesem Zusammenhang wurde auch der Rückzug des Umweltbundesamtes aus dem europaweiten Moos – Monitoring thematisiert. Da das Moos – Monitoring in den letzten Jahren eine zuverlässige Grundlage von Messdaten bezüglich der Belastung der Landschaft mit atmosphärischem Stoffeintrag geliefert hat, wurde dieser Rückzug seitens der Wissenschaftler stark kritisiert.

Röring zeigte Verständnis für diese Kritik und signalisierte den Wissenschaftlern Unterstützung. „Dieser sehr informative Gesprächstermin hat wieder einmal verdeutlicht, wie wichtig der stetige Austausch zwischen Wissenschaft und Politik ist, von dem letztendlich beide Seiten profitieren“, so Johannes Röring MdB am Ende des Termins.

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