Ein Monat voller Eindrücke

Johanna Eing erlebt als Praktikantin vier spannende Wochen im Bundestagsbüro

Die Studentin aus Coesfeld hat vier Wochen im Berliner Abgeordnetenbüro von Johannes Röring hospitiert. Hier lesen Sie ihren Bericht.

Vier Wochen habe ich jetzt im Berliner Abgeordneten Büro von Johannes Röring verbracht und ich kann behaupten: Das war wohl eines der interessantesten sowie abwechslungsreichsten Praktika, die ich bis jetzt absolviert habe. 

Auch wenn ich schreibe „im Büro von Johannes Röring“ habe ich dort wohl den geringsten Teil der Zeit verbracht. Egal ob ich zu einer AG-Sitzung gehen, einen Fachvortrag verfolgen, ein Ministerium von innen sehen, oder auch bei einem parlamentarischen Abend dabei sein durfte - Etwas zu erleben gab es immer.
 
Speziell den Bereich Landwirtschaft, der mir bis dahin fremd war, habe ich genauer kennen gelernt. Blühstreifen, die zwei Säulen der EU-Agrarpolitik und die Düngemittelverordnung sind mittlerweile keine Fremdwörter mehr. 
Zu hören, wie die Themen von Experten besprochen und von verschiedenen Interessengruppen diskutiert werden, hat mir erst die Vielschichtigkeit verdeutlicht und auch wie schwierig es sein kann, sich auf politische Maßnahmen zu einigen. Auch die Verzahnung zwischen deutscher und europäischer Gesetzgebung fand ich interessant.
Besonders im Gedächtnis bleiben wird mir die Diskussionsrunde mit dem Referenten der AG Auswärtiges, die ich im Rahmen des Fraktionspraktikantenprogrames besuchen durfte. Hier wurde die Komplexität der internationalen Politik deutlich.
 
Natürlich durfte ich auch eine Plenarsitzung live mitverfolgen. Bei einer Gelegenheit kam es zu einem sogenannten Hammelsprung, einer besonderen Form der Abstimmung.
 
Was die Aufgaben eines wissenschaftlichen Mitarbeiters sind und wie die Büros der Abgeordneten arbeiten, konnte ich in den Bürozeiten miterleben.
Für diese wunderbare Zeit möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei Johannes Röring und seinen Mitarbeiter/innen bedanken. Speziell Laura May, die das gesamte Programm organisiert und mir auch den Besuch von anderen Institutionen aus Kultur und Medien ermöglicht hat. 

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