Röring: „Junge Leute werden händeringend gesucht“

Besuch beim Heidener Bürgermeister Hans-Jürgen Benson

Der Vredener CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Röring hat am Mittwoch den Heidener Bürgermeister Hans-Jürgen Benson besucht und sich mit ihm über die Entwicklung der Gemeinde unterhalten. 
 

Neben den aktuellen Entwicklungen rund um mögliche Gewerbe- und Wohnbaugebiete stand vor allem die Schulentwicklung in Heiden im Mittelpunkt der Diskussion. Der Gemeinde Heiden sei es dabei sehr gut gelungen, die Räumlichkeiten der im Sommer auslaufenden Ludgerus Gemeinschaftshauptschule langfristig nutzen zu können.

Johannes Röring: „Im Gespräch mit Herrn Benson habe ich einen guten Überblick über die Entwicklung der Gemeinde Heiden bekommen. In vielen Bereichen ist Heiden sehr gut aufgestellt, dies zeigt sich nicht zuletzt bei einer Fahrt durch den Ort. Nichtsdestotrotz macht sich die Verwaltung viele Gedanken, wie sie den Dorfkern attraktiver gestalten und neue Unternehmen für den Ort gewinnen können.“
Im Anschluss an das Gespräch im Rathaus besuchten Röring und Benson die Baustelle der Gebrüder Brun Bauunternehmung GmbH an der Borkener Straße. Hier entsteht ein größerer Gebäudekomplex mit insgesamt 15 barrierefreie Wohneinheiten von jeweils einer Größe um 100 qm. Gemeinsam mit den Geschäftsführern Stefan und Günter Brun und dem Architekten Manuel Thesing diskutierte Röring über die Anforderungen eines Baus in einer solchen Größenordnung.
Zu guter Letzt fuhren die Beteiligten zum Betriebsgelände der Firma Brun und diskutierten vor Ort über die aktuellen Herausforderungen in der Baubranche. Für Stefan und Günter Brun sei vor allem der fehlende Nachwuchs das zentrale Problem. Es fehle an Jugendlichen, die sich bewusst für eine Lehre im Baugewerbe entscheiden.
Johannes Röring: „Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie stark unsere mittelständischen Unternehmen im Münsterland sind. Im Gespräch mit den beiden Geschäftsführern habe ich erfahren, wie wichtig es ist, Anreize zu schaffen, um Jugendliche von einer handwerklichen Ausbildung zu überzeugen. So gibt es im Ruhrgebiet viele engagierte Lehrlinge, die keine Möglichkeit haben, im Heimatort eine Ausbildung zu machen. Hier müssen wir überlegen, wie wir ihnen eine Ausbildung im Kreis Borken schmackhaft machen können.
Ich möchte mich an dieser Stelle recht herzlich bei Herrn Bürgermeister Benson für die Möglichkeit bedanken, mich vor Ort über die Entwicklung der Gemeinde und eines Vorzeigeunternehmens zu informieren.“

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